Im Test: Williams Pinball Classics (Wii)

Mit Williams Pinball Classics hat die Wii ein weiteres Spiel rund um die beliebten Spielhallen-Automaten spendiert bekommen. Dabei orientiert sich der Titel von System 3 und Farsight Studios an den klassischen und beliebten Pinball-Automaten von Williams und setzt diese in Videospielform um.

Viel zum Spielprinzip von Williams Pinball Classics braucht eigentlich gar nicht geschrieben zu werden. Das altbekannte Flipper-Prinzip dürfte eigentlich jedem bekannt sein: Eine Kugel befindet sich in einem Parcours und fällt nach unten, während ihr diese immer wieder mit euren beiden Hebeln nach oben befördert. Durch das Treffen bestimmter Ziele erlangt ihr so Punkte und könnt Highscores knacken oder für jeden Automaten individuelle Ziele erreichen. Dadurch verdient ihr Credits mit denen ihr an den Automaten spielen oder sie für das Freispiel kaufen könnt. Für Letzteres benötigt ihr allerdings meist einiges der virtuellen Währung.

Zusätzlich zu dem einfachen Spielhallen-Modus in dem ihr frei zwischen den einzelnen Automaten wählen könnt, beinhaltet Williams Pinball Classics noch die beiden Modi Williams Challenge und Turniermodus. Während ihr bei Ersterem mehrere Automaten hintereinander spielt, wobei ihr nur dann weiter kommt wenn eine Mindestpunktzahl erreicht wurde, legt ihr im Turniermodus die Anzahl der Spieler, sowie der Automaten fest, die hintereinander gespielt werden sollen. Beide Modi bringen durch die Herausforderung etwas Abwechslung ins Spiel, unterscheiden sich aber im Grundprinzip nicht von der Spielhalle.

Spielerisch fallen die im Spiel enthaltenen Automaten teilweise recht unterschiedlich aus, was an ihrer jeweiligen Konzeption liegt. Dadurch ist es immer wieder notwendig sich bei den einzelnen Automaten etwas um zu orientieren. Dies fällt gerade wegen der vielen Kameraeinstellungsmöglichkeiten recht einfach und auch die Steuerung funktioniert tadellos.

Grafisch kommt Williams Pinball Classics recht einfach, aber nicht unansehnlich daher. Während die Spielhalle, in der ihr zwischen den Automaten hin und her schaltet, ein paar Details aufweist, aber eher verwaschene und schwache Texturen zeigt, sind die Automaten selbst recht schön gestaltet und verfügen über einige passende Effekte. Wirklich Top sieht das Spiel auf der Wii allerdings nicht auf. Gerade das teilweise recht starke Kantenflimmern, sowie der Treppcheneffekt fallen störend auf. Zur Sounduntermalung hingegen lohnt es sich kaum etwas genaueres auszuführen. Die Effektgeräusche der Automaten sind in Ordnung, während die Musikuntermalung gelegentlich etwas nervig sein kann, aber nicht unbedingt schlecht ist.

Fazit

Williams Pinball Classics hat mir mehr Spaß gemacht als ich zu Anfang erwartet hätte. Zwar darf man von einem einfachen Pinball-Spiel keine allzu großen Sprünge erwarten, doch das was das Spiel bieten soll, ist gelungen. Wer also gefallen an Flipper-Simulationen hat und eine gute Videospiel-Umsetzung sucht, macht mit Williams Pinball Classics eigentlich nichts falsch. Grafisch überzeugt die Wii-Version allerdings nicht vollkommen, weshalb jeder für sich entscheiden muss, ob nicht ein Griff zu einer der beiden HD-Versionen besser wäre.

Screenshots

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