ShootMania Storm

Angespielt: ShootMania Storm

Nadeo hat sich mit den Trackmania-Teilen, dank des spielinternen riesigen Leveleditors eine große Community aufgebaut. Nun verlegen sie ihren Spielplatz von der Rennstrecke aufs Schlachtfeld. Wenig verwunderlich erscheint da, dass schon jetzt in der Beta-Phase, durch fleißige Hobby-Entwickler, grandiose Karten und Modi entstanden sind. ShootMania Storm wird sehr wahrscheinlich ein begehrtes Spiel in der ESL werden, warum aber auch Neulinge an dem Spiel Spaß haben können könnt ihr im Folgenden herausfinden.

Zu Beginn sei gesagt, dass dies einer meiner ersten Shooter auf dem PC ist. Demnach reihe ich mit gut in die Newbiefraktion ein und spreche hier aus eigener Erfahrung.

Allgemein lässt sich sagen, dass es sich hier um einen sehr schnellen Shooter handelt, vergleichbar mit den Unreal Tournament-Ablegern. CoD-Veteranen werden hier wahrscheinlich nicht glücklich werden, denn auf viele Waffen und Abschussserien wartet man hier vergeblich. Außerdem bietet dieses Spiel jedem gleiche Chancen, egal ob man sich schon viele Punkte erkämpft hat oder nicht. Die gesammelte Ingame-Währung wird in Accessoires oder andere Dinge auf die ich später  eingehen werde investiert, nicht in vorteilverschaffende Waffen oder stärkere Rüstung.

„Und was unterscheidet ShootMania Storm von allen anderen Shootern?“, fragt sich nun der ein oder andere. Die Antwort ist recht simpel: die Community. ShootMania Storm bietet Hobbytüftlern, ähnlich wie beim erwähnten Trackmania, einen riesigen Leveleditor. Man ist sogar in der Lage ganze Modi zu kreieren. Dieses Angebot nehmen viele Zocker dankbar an, was die schon jetzt unglaublich zahlreichen Maps und Spielmöglichkeiten beweisen. Mein persönlicher Favorit ist Obstacles. Dort rennt man in typischer Trackmania-Manier von Checkpoint zu Checkpoint um eine möglichst gute Zeit zu erreichen. Während dem eigenen Laus sieht man Leute, die ebenfalls gerade den Server besiedeln.Man ist somit in der Lage sie zu beobachten und Tricks von ihnen abzugucken. Besondere Erwähnung sei hier der Spectator-Modus gewidmet. Hier ist man in der Lage den anderen zuzuschauen (wahlweise von außen oder in der Perspektive des jeweiligen Spielers) oder einfach die Karte zu inspizieren. Eine entspannende Abwechslung zum schnellen Gameplay!

Ist man mit den Landschaften anderer Spieler sehr zufrieden kann man sie unterstützen, indem man ihnen Planets (die Ingame-Währung des Spiels) schenkt. So sind die Baumeister in der Lage sich die Serverkosten durch gute Leistungen zu finanzieren. Eine sehr gute Idee, wie ich finde.

Neben all den Skripten, die von Spielern geschrieben werden, finden sich in Shootmania natürlich auch vorgefertigte Modi und Maps. Besondere Erwähnung findet hier Joust, ein 1-gegen-1-Kampf, bei dem der Sieger  der Runde gegen den nächsten Herausforderer spielt, bis jemand 3 Spiele gewinnt. In dieser Spielvariation ist die Munition begrenzt und man muss von Turm zu Turm rennen um Nachschub zu erhalten. Bei sieben bzw. zehn  Abschüssen geht  man in einer Runde erfolgreich hervor. Ohne Taktik und Fingerfertigkeit verliert man hier schneller als einem lieb ist.

Neulinge brauchen aber keine Angst haben. Nadeo bietet Anfängern spezielle Beginner-Server, bei denen das Niveau angenehm niedrig ausfällt. Dies erleichtert Neulingen das Leben erheblich, denn oft beweisen die Spieler Hilfsbereitschaft, falls man sich in den Modi noch nicht so genau auskennt. Außerdem helfen die kurzen Anweisungen beim erstmaligen spielen auch weiter, sofern man sie nicht weg klickt. Jeder Server wird zudem in verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt. Stellt ein Server eine zu große Herausforderung für den Spieler dar (ausgewertet anhand des jeweiligen Ranges), wird dies durch ein Symbol angezeigt. Man darf zwar trotzdem den Server besuchen, der Frust ist hier allerdings vorprogrammiert. Diese Warnungen stellen eine sinnvolle Funktion dar, die einem viel Ärger ersparen können. Sie bewirken außerdem, dass sich Spieler auf einem Niveau messen und die Fähigkeitsunterschiede auf einem Server nicht zu groß ausfallen.

ShootMania Storm ist seit dem 13. Februar 2013 in der Open Beta-Phase. Ich kann es jedem empfehlen sich das Spiel zumindest einmal anzuschauen. Kostet ja noch nichts.

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