Angespielt: Sonic Generations (Multi)

Der berühmte blaue Igel feiert Geburtstag und was könnte es da Schöneres geben, als dieses Jubiläum mit einem neuen großen Spiel zu feiern? Genau – nichts. Aus diesem Grunde spendiert Sega seinem kultigen Maskottchen das neue Sonic Generations – ein Treffen der Generationen, sozusagen. Sonic alt und Sonic neu gemeinsam in einem Spiel vereint.

In Sonic Generations werden unterschiedliche Schauplätze der vergangenen zwanzig Sonic-Jahre nochmals besucht und neu gespielt. Hier reicht die Bandbreite von den 16-Bit-Stages über Dreamcast bis hin zu aktuellen Abenteuern von Sonic. Dabei präsentieren sich die neuaufgelegten Levels natürlich in einem frischen, hochauflösenden Gewand und wurden von Grund auf für das Spiel neu entwickelt. Das Besondere dabei ist jedoch, dass die Welten zum einen mit dem aktuellen Sonic in 3D gespielt werden können und zudem mit dem klassischen 90er-Jahre-Sonic in 2D. Na gut, im Grunde würde man dies wohl eher als 2,5D bezeichnen. Aber dennoch wurden in beiden Spielvarianten die speziellen spielerischen Eigenschaften dieser beiden Igel-Generationen entsprechend berücksichtigt. Auch wenn diese Unterschiede selbstverständlich vorhanden sind, ist eine Gemeinsamkeit herausstechend, nämlich das Jump’n’Run-Gameplay in (oft) hoher Geschwindigkeit. Sonic rast durch die Stages, als gäbe es kein Morgen. Allerdings teilweise auch, als gäbe es keine Kontrolle, denn ab und zu wirken komplexere Passagen fast wie selbstablaufend. Aber gut, dass ist ja im Grunde in allen aktuelleren Teilen des Igels der Fall.

Einschätzung

Sonic Generations macht zweifelsohne einen guten Eindruck. 90er-Sonic und Neuzeit-Sonic laufen und hüpfen durch zahlreiche Stages mit großen Anleihen an die Sonic-Teile der letzten 20 Jahre. Wobei für unseren Geschmack die Parts mit dem klassischen Sonic ruhig retroesker hätten ausfallen dürfen. Laut Sega erhält der Spieler übrigens erst dann die volle Jubiläums-Dröhnung, wenn er sich neben den Konsolen- auch die 3DS-Version zulegt. In der Handheld-Variante wurden nämliche andere Stages integriert als in der stationären Version.

Screenshots

5 Kommentare zu „Angespielt: Sonic Generations (Multi)“

  1. Mich konnte die Demo auf der 360 letztens gar nicht überzeugen.
    Fand’s ziemlich mies. Bin jedoch guter Dinge, dem Spiel vor dem release noch mal eine Chance zu geben, bevorzuge zur Zeit aber die 3DS-Variante.

  2. Soweit ich weiß, wurde das ausgeschlossen, da die Zeitspanne zwischen Release Sonic Generations und Wii U zu groß wäre. Finde ich letztlich aber quatsch, da Sonic auf Nintendo-System ja immer ziemlich gut geht.

  3. Das Spiel hat mich echt gar nicht überzeugt. Habe das Spiel auf der Gamescom zum ersten Mal gespielt und außerdem seit Jahren keinen PS-Controller mehr angefasst. Ich hasse diese Control-Sticks! Und dann kam noch die 3D-Brille hinzu, die man nciht mehr feststellen konnte, weil der Hebel kaputt war.

    Hab trotzdem locker ’nen S-Rang hingelegt, da man ja quasi nur den Boost gedrückt halten musste.
    Die Rede ist von Modern City Escape.

    Heute habe ich dann nochmal Classic Green Hill Zone gespielt. Aber das ist einfach lächerlich. Die haben es nicht einmal hingekriegt, das Spiel so laufen zu lassen wie vor 20 Jahren. Wenn man einen Hügel hinunter läuft und sich dann zusammenrollt wird man LANGSAMER! WTF!?
    Und dann der Instan-Spindash, das ist doch bekloppt.

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