Im Test: God of War Collection Volume 2 (PS3)

Sowohl God of War: Chains of Olympus als auch God of War: Ghost of Sparta zählen zu den besten Spielen für Sonys ersten Handheld. Wie bei den PS2- und PS3-Teilen der Reihe sind dafür neben der hochwertigen Spielbarkeit auch die Story sowie die ausgesprochen gute Grafik verantwortlich. Und auch in der HD-Umsetzung für die PS3 können sich sich die beiden kleinen God of Wars immer noch sehen lassen.

Gerade Spieler, die beide God of War-PSP-Teile bereits besitzten, dürften sich die Frage stellen, ob sich ein erneuter Kauf in der Playstation 3-Umsetzung überhaupt lohnt. Eine eindeutige Antwort kann hier natürlich nicht gegeben werden, aber ein Fehlkauf ist die God of War Collection Volume 2 auf keinen Fall. Beide Spiele sind sowohl in Sachen Story als auch beim allgemeinen Spielablauf noch genauso gut wie für den Handheld. Dazu kommt nun aber eine etwas bessere Spielbarkeit. Diese hat ihren Ursprung sowohl in der höheren Auflösung als auch in der besseren Steuerung, die dem PS3-Controller zuzuschreiben ist.

Die HD-Auflösung sorgt in erster Linie für eine verbesserte Übersicht und ermöglicht euch so besser auf gewisse Situationen zu reagieren. Dabei sollte nicht falsch verstanden werden, dass mehr auf dem Bildschirm zu sehen ist. Dem ist nicht so. Die einzelnen Szenen sind noch genauso wie auf der PSP, lediglich ist nun – bei entsprechenden Fernsehern – alles etwas größer und damit deutlicher. Ein wenig beeinflusst diese bessere Übersicht aber auch den Schwierigkeitsgrad, der insgesamt nun etwas leichter wirkt. Einfluss darauf hat aber auch die angenehmere Steuerung. Den größten Unterschied machen hierbei die beiden Analog-Sticks. Während der rechte Stick lediglich für das Ausweichen zuständig ist, das dadurch schneller und somit leichter von der Hand geht, ist der Linke wie auch das Slide-Pad der PSP für die Bewegung von Kratos verantwortlich. Aufgrund der Gegebenheiten und Unterschiede von Analog-Stick und Slide-Pad könnt ihr mit dem PS3-Controller etwas schneller und leichter auf die einzelnen Situationen reagieren, außerdem ist das Steuern von Kratos angenehmer, da der Analog-Stick sich einfach besser unter dem Daumen anfühlt.

Neben den beiden erwähnten großen Faktoren, die God of War: Chains of Olympus und God of War: Ghost of Sparta spielerisch beeinflussen, sucht ihr Änderungen allerdings vergeblich. Lediglich eigenständige Trophäen-Sets haben beiden Spiele spendiert bekommt. Mehr braucht es aber auch gar nicht, um aus den beiden PSP-Titeln ein PS3-Action-Vergnügen zu machen. Zwar ist der Grafik – gerade bei Chains of Olympus – die PSP-Herkunft anzusehen, aber das stört nicht wirklich und dürfte auch niemanden ernsthaft überraschen. Der Sound ist bei beiden Teilen gut gelungen und kann sich hören lassen.

Fazit

Die God of War Collection Volume 2 ermöglicht allen Fans der Reihe, die keine PSP besitzen, die beiden wirklich sehr guten Ableger auf ihrer PS3 zu genießen. Und das ist wirklich gut so. Dass die beiden Spiele gerade in technischer Hinsicht nicht mit God of War 3 oder anderen PS3-Titeln mithalten können dürfte klar sein, stört aber aufgrund der spielerischen Qualität kaum. Trotzdem handelt es sich eben nur um eine weitere, wenn auch gelungene, HD-Umsetzung.

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