Im Kurz-Test: Little Deviants (PS Vita)


Mit Little Deviants zählt auch eine Minispiel-Sammlung zu den PS Vita-Launch-Titeln von Sony. Was ihr von den kleinen Spielchen rund um Aliens und Roboter erwarten dürft, erfahrt ihr in unserem Kurz-Test.

Minispiel-Sammlungen sind im Normalfall perfekte Spiele für eine schnelle Runde zwischendurch mit mehreren Mitspielern. Bei Little Deviants ist das allerdings nicht der Fall, da ihr den PS Vita-Launch-Titel nur alleine spielt. Grundsätzlich wäre das nicht unbedingt schlimm, wenn denn die Minispiele an sich lange motivieren könnten. Am Anfang mag das auch der Fall sein, doch die Luft ist schnell raus. Dabei steuert ihr die Minispiele auf die unterschiedlichsten Weisen. Touchscreen, -pad, Gyro-Sensor, Mikrofon, Kamera. Alles kommt zum Einsatz. Nur auf eine klassische Tastensteuerung wurde komplett verzichtet. Die Qualität der Minispiele schwankt dabei stark. Während einige durchaus eine Zeitlang Spaß machen, nerven andere schon beim ersten Versuch. Lange bei der Stange hält euch allerdings keines der Spielchen und auch die durch Punkte freischaltbaren Auszeichnungen und neuen Minispiele genügen dafür nicht. Letztlich bleibt bei Little Deviants der Eindruck hängen, es handle sich um eine Technik-Demo, deren Aufgabe es ist, euch die Features der PS Vita näher zu bringen. Als solche funktioniert das Spiel zumindest kurz auch, aber nicht sonderlich lange.

Fazit

Eine Minispiel-Sammlung ohne Mehrspieler-Modus motiviert nicht lange genug. Das beweist Little Deviants wieder einmal. Dazu kommen die teilweise etwas nervigen Minispiele. Für einen günstigeren Preis oder als Feature-Demo wäre der Launch-Titel sicherlich einen Blick wert.

Screenshots

Hinweis: Die Screenshots in diesem Artikel wurden mit der Screenshot-Funktion der PS Vita erstellt. Sie stellen die Grafikqualität des Spiels weitgehend glaubhaft, eher etwas schwächer, dar.

1 Kommentar zu „Im Kurz-Test: Little Deviants (PS Vita)“

  1. Ist das nicht das Spiel, bei dem man die berührungsempfindliche Rückseite der Vita nutzen kann, um beispielsweise das Gelände zu verändern? Das sah ziemlich kreativ aus damals, als die Vita vorgestellt wurde…

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