Im Test: Super Monkey Ball 3D (3DS)

Den Marktstart des Nintendo 3DS begleitet natürlich auch Sega mit einem Launch-Titel – die Affenbande rund um Aiai wurde in Super Monkey Ball 3D auf Bananenjagd geschickt. Dabei rollen die Äffchen nicht nur durch die Levels, sondern sie steigen zudem ins Kart und hauen sich ordentlich auf die Affenschädel im Kampf um unzählige Bananen.

Das eigentliche Spielprinzip von Super Monkey Ball ist sicherlich bekannt: Der Spieler übernimmt die Steuerung eines Affen, der in einer Kugel gefangen durch unterschiedliche Levels rollt und dabei in einer bestimmten Zeit möglichst viele Bananen einsammeln und das Ziel erreichen muss. Um den „Affenball“ in Bewegung zu setzen und zu steuern, gilt es die komplette Spielwelt zu kippen. Dies ist auf dem Nintendo 3DS in zwei Varianten möglich – entweder mittels des Analogpads oder des Beschleunigungssensors, sprich durch Kippbewegung des Handhelds. Letzteres funktioniert zwar grundlegend gut, ist jedoch mit eingeschaltetem 3D-Effekt nicht wirklich praktikabel, da der optimale Blickwinkel stetig verlassen wird.

Dieser klassische Modus namens Affenball ist sicherlich das Kernstück des Spiels, denn hier heißt es in insgesamt mehr als 70 Levels zu bestehen und die Highscores zu knacken. Weitere Spielmodi sind Affenkampf und Affenrennen. In Affenkampf erinnert der Spielablauf ein wenig an die Smash-Bros-Reihe von Nintendo – hier befinden sich mehrere Affen in 2D-Ansicht in einer Stage, hauen sich gegenseitig auf die Köppe und nehmen sich so Bananen ab. Wer am Ende die meisten Schalenfrüchte auf seinem Konto hat, der gewinnt. Dieser Modus lässt sich entweder gegen den Computer oder gegen bis zu drei menschliche Gegenspieler spielen. Ebenfalls mit Mehrspieleroption ausgestattet ist das Affenrennen – eine Art Mario-Kart-Klon. Hier gibt es unterschiedliche Charaktere und Boliden, die teilweise jedoch zunächst freigeschaltet werden müssen. Möglich ist das Spiel gegen sieben Computergegner oder mit insgesamt vier menschlichen Spielern und vier KI-Fahrern.

Grafisch schaut Super Monkey Ball 3D recht solide aus und der 3D-Effekt, insbesondere im Modus Affenball, wurde sehr gut umgesetzt. Ein wenig karg und teils lieblos wirken hingegen die Rennstrecken im Affenrennen. Extrem unpraktisch ist die Kombination aus Bewegungssteuerung und 3D-Effekt. Beim Kippen und Neigen des Gerätes verschwimmt der 3D-Effekt viel zu oft. Hier bleibt dem Spieler kaum eine andere Wahl, als entweder generell auf Steuerung per Analogpad zu setzen oder den 3D-Effekt komplett herauszunehmen – was natürlich äußerst witzlos ist. Der Sound hingegen kann sich durchaus hören lassen, die Kompositionen untermalen das Spielgeschehen gut und auch die Soundeffekte unterstützen das Visuelle passend.

Fazit

Sega hat mit Super Monkey Ball 3D ein durchaus spaßiges Spiel zum Launch des Nintendo 3DS herausgebracht, welches durch die drei unterschiedlichen Spielmodi sowie Multiplayeroption für einige Stunden Motivation und Spielspaß sorgen dürfte. Die 70 Levels des Hauptspiels sind jedoch zu schnell durchgespielt – hier hätte man gut und gerne deutlich mehr anbieten können. Die technische Umsetzung ist solide, die Steuerung per Kippbewegungen jedoch fehl am Platz.

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