Im Kurztest: Mystery Case Files: Der Fall Malgrave (Wii)

Wimmelbildspiele sind wie Handtaschen. Träger bzw. Spieler werden mit einem Problem konfrontiert und um dieses zu lösen, müssen sie einen bestimmten Gegenstand finden. Sei es nun der Haustürschlüssel, der sie aus dem Regen ins Trockene bringt oder ein Posterschnipsel, auf dem der letzte Teils des Codewortes steht, das sie benötigen, um in das verlassene Theater zu kommen, das des Rätsels Lösung verspricht. Das Prinzip bleibt immer gleich: Sie starren auf einen ganzen Haufen Zeug, von dem nicht einmal die Hälfte einen logischen Grund hat überhaupt da zu sein, und versuchen etwas zu finden.

Jeder, der schon einmal ein Wimmelbildspiel gespielt hat, weiß schon beim Lesen des Genres, was ihn erwartet: Ein grafisch einfaches Suchspiel, das durch eine eher nebensächliche Geschichte zusammengehalten und nur durch ein paar Mini-Rätsel unterbrochen wird, die wohl so etwas wie Abwechslung bringen sollen. Das Point’n’Click Spiel Mystery Case Files: Der Fall Malgrave für die Wii liefert daher genau das. Es ist ein solider Genretitel ohne Überraschung und ohne sonderlich spannende Geschichte (Detektiv muss Rätsel lösen) und versorgt Wimmelfreunde mit ein paar vergnüglichen Stunden Remote pointen & A-Klicken. Wer diese Art Spiel am PC mag und auch auf der Konsole wimmeln möchte, wird mit dem Wii-Titel seinen Spaß haben. Wer diesem Genre nichts abgewinnen kann oder schon vom Wühlen in der Handtasche genervt ist, wird durch Mystery Case Files: Der Fall Malgrave nicht umgestimmt werden.

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