Im Test: Crush 3D (3DS)


Bereits 2007 erschien Crush von Entwickler Zoe Mode für die PSP. Im Januar veröffentlichte Sega das komplett überarbeitete und mit einer neuen Story und Grafik ausgestattete Nintendo 3DS-Remake des Puzzle-Spiels unter dem Namen Crush 3D. Was genau sich geändert hat und ob sich die neue Version lohnt, haben wir für euch herausgefunden.

Crush 3D ist eines dieser Spiele, die nur wenig Aufmerksamkeit bekommen, obwohl sie mehr verdient hätten. Doch um was geht es eigentlich bei Zoe Modes Puzzle-Spiel? Die Geschichte ist recht schnell erzählt: Ihr schlüpft in die Haut des jungen Mannes Danny, der mehr oder weniger freiwillig das Versuchskaninchen für den verrückten Wissenschaftler Doc spielt. Dieser möchte seine neue Maschine testen und holt sich dafür eben die Hilfe des Protagonisten von Crush 3D. Mittels der namens gebenden Maschine C.R.U.S.H. versetzt Doc den armen Danny in dessen eigene Gedankenwelt. Diese stellt C.R.U.S.H. auf unterschiedliche Weise dar. Allerdings tritt ein Fehler auf, als Doc Danny wieder zurückholen will. Bevor nicht alle Probleme Dannys gelöst sind, kann er nicht mehr in die Realität zurückkehren. Also gilt es nun in den Welten von Dannys Gedanken die Level zu absolvieren, um den jungen Mann wieder aus der Maschine zu befreien.

Diese recht einfache Geschichte dient im Endeffekt nur dazu, einen Rahmen für das eigentliche Gameplay zu liefern. Die Level in Crush 3D gestalten sich nämlich als recht kurzweilige, aber auch knifflige Puzzle-Abschnitte. Ihr steuert dabei Danny in 3D und 2D durch die Level. Dabei gilt es genügend Kugeln einzusammeln, um den Ausgang zu öffnen und diesen anschließend auch noch zu erreichen. Das klingt allerdings einfacher als es letztlich ist. Nur durch geschicktes Verwenden der sogenannten Crush-Fähigkeit ist es euch möglich die Level erfolgreich hinter euch zu bringen. Mit einem Druck auf die Schultertaste wechselt ihr ganz einfach zwischen 3D und 2D. Dabei hängt es immer davon ab wie ihr die Kamera in 3D eingestellt habt. Schaut ihr beim crushen gerade von oben auf Danny, so wird das Level entsprechend in 2D umgesetzt. Höhere Plattformen liegen somit auf der selben Ebene wie die auf der ihr steht. Dadurch könnt ihr leicht höher gelegene Stellen erreichen. Entsprechend der Einstellung der Kamera erreicht ihr so also mit einiger Denkarbeit jeden noch so entlegenen Winkel der Level.

So spaßig und knifflig die Puzzle-Level sind, so nervig kann die Sprungsteuerung sein. Immer wieder ist sie zu unpräzise, was zu unfreiwilligen Bildschirmtoden führt. Ansonsten lässt sich aber wenig Kritik an der Steuerung finden. Dafür liegt Crush 3D in technischer Hinsicht eher im Mittelmaß. Gerade Animationen und Texturen wirken recht unspektakulär und teils auch unschön. Ähnliches gilt auch für den 3D-Effekt, der aufgrund des 3D-2D-Wechsels oft nicht zur Geltung kommt und auch sonst nur bedingt brauchbar ist. Der Sound hingegen fällt in die Kategorie unwichtig. Wirklich hängen bleiben die Klänge nicht und so stört es auch nicht wirklich, wenn ihr die Musik in Bahn oder Bus einfach abstellt.

Fazit

Crush 3D ist durchaus ein spaßiger Titel und bringt knifflige Unterhaltung für einige Stunden mit sich. Der Umfang kann sich genauso sehen lassen wie das eigentliche und durchaus motivierende Spielprinzip. Allerdings trüben die teilweise etwas unpräzisen Sprünge sowie die schwache Technik das Gesamtbild etwas. Letztlich können aber gerade Freunde von Puzzle-Spielen ruhig einen genaueren Blick wagen.

Screenshots

Hinweis: Die  Screenshots in diesem Artikel stammen von Sega. Sie zeigen die Grafikqualität weitgehend korrekt.

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