Im Test: Rayman Origins (PS Vita)

Der Nintendo 3DS bekam zum Launch mit Rayman 3D eine Umsetzung des zweiten Abenteuers von Ubisofts gliedlosem Jump & Run-Held spendiert. Und auch auf der Playstation Vita könnt ihr mit Rayman durch die Level springen, allerdings in der ersten Handheld Portierung von seinem jüngsten Spiel: Rayman Origins. Ob den Entwicklern der Sprung auf die PS Vita geglückt ist haben wir herausgefunden.

Es ist schon erstaunlich zu was die kleine PS Vita in der Lage ist. Am Umfang von Rayman Origins hat sich im Vergleich zu den großen Konsolen nichts verändert. Allerdings gibt es so gesehen auch keine wirklichen Neuerungen. Ihr hüpft durch die bereits bekannten Level und erlebt auch die selbe Geschichte. Noch immer müssen Rayman und seine Freunde die Electoons und Nymphen aus den Klauen der Finsterlinge befreien. Das macht aber immer noch genauso viel Spaß wie in unserem PS3-Test von Rayman Origins dargestellt. Allerdings könnt ihr das Abenteuer nicht mehr zu viert erleben. Genauer ist die PS Vita-Version von Rayman Origins ein reines Singleplayer-Spiel. Das ist natürlich aufgrund des wirklich grandiosen und spaßigen Mehrspieler-Modus der großen Brüder bedauerlich, für eine schnelle und spaßige Runde ist das Spiel aber weiterhin geeignet.

Außer dem Mehrspieler-Modus haben die Entwickler allerdings keine wirklichen Abstriche machen müssen. Nicht einmal bei der Grafik. Noch immer sieht der Comiclook so gut aus wie auf PS3 und Xbox 360. Das verdankt die PS Vita-Version auch dem OLED-Bildschirm, der die bunte Optik mit wirklich tollen und kräftigen Farben wiedergibt. Lediglich an manchen Stellen, wenn die Kamera von alleine heraus zoomt, lässt sich ein Nachteil an der PS Vita erkennen, da die Spielfiguren und Gegner enorm klein sind, um eine gute Übersicht über das Gebiet zu gewährleisten. Das stört aber nicht wirklich, da ihr über den Touchscreen jederzeit die Möglichkeit habt näher an das geschehen heran zu zoomen oder euch davon wieder zu entfernen.

Außer dem Einsammeln der in den Leveln versteckten Artefakte durch Berührung des Touchscreens, bleiben die PS Vita-Features aber ungenutzt. Und das ist auch gut so. Denn die griffige Steuerung der großen Versionen wurde exzellent auf den Sony Handheld übertragen und Rayman lässt sich mittels Analog-Stick und Tasten wunderbar durch die Level bewegen. Und auch der Soundtrack ist unverändert geblieben. Noch immer erklingen die schönen und passenden Melodien aus den Lautsprechern und laden immer wieder zum Schmunzeln ein.

Fazit

Trotz des fehlenden Mehrspieler-Modus ist Rayman Origins auch auf der PS Vita ein ausgesprochen gutes Jump & Run. Am Spielspaß ist in der ersten Handheld-Version nichts verloren gegangen und für eine schnelle Runde zwischendurch ist das Abenteuer immer geeignet. Allerdings ist auch der Schwierigkeitsgrad unverändert, was auch auf der PS Vita zu dem ein oder anderen Frustmoment führt. Doch auch hier ist das Kritik auf sehr hohem Niveau. Wer sich nicht daran stört, auf der PS Vita alleine durch die Level zu hüpfen, kann auch auf dem Sony Handheld unbesorgt zugreifen.

Screenshots

Hinweis: Die Screenshots in diesem Artikel wurden mit der Screenshot-Funktion der PS Vita erstellt. Sie stellen die Grafikqualität des Spiels weitgehend glaubhaft, eher etwas schwächer, dar.

1 Kommentar zu „Im Test: Rayman Origins (PS Vita)“

  1. Tolles Review. Vielen Dank dafür.
    Ich liebe dieses Spiel, egal ob auf der Vita oder PS3, 360 oder auch der Wii.
    Es macht einfach Laune und schaut super aus.
    Mehrspieler Modi in Jump n Runs finde ich persönlich meist mehr hinderlich als Witzig, gerade bei den Mario Teilen. Aber hier geht das dank großzügiger Checkpoints ganz gut. Ist aber für die Vita kein großer Abbruch das er fehlt.

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